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SUMMARY:40 Jahre Tschernobyl
DESCRIPTION:„Tschernobyl" steht für weit mehr als nur einen Reaktorunfa
 ll. Alles begann am 26. April 1986 mit Radioaktivität und Tod\, der Einri
 chtung einer Sperrzone und der kurzfristigen Umsiedlung hunderttausender M
 enschen in den Sowjetrepubliken Belarus und Ukraine. Das Geschehen legte d
 en Verfall des sowjetischen Systems schonungslos offen. \n\n2026 - vier Ja
 hrzehnte später - ist der Jahrestag von Tschernobyl aktueller denn je. Di
 e Debatte über Risikotechnologien hat an Bedeutung noch gewonnen. In sein
 em Krieg gegen die Ukraine beschießt Russland nicht nur die Schutzhülle 
 um den alten Unfallreaktor in Tschornobyl\, wie der namengebende Ort hier 
 korrekt aus dem Ukrainischen transkribiert werden soll\, wenn von der Gege
 nwart die Rede ist. Russland besetzt Anlagen und beschädigt mutwillig kri
 tische Infrastrukturen rund um Reaktoren – wie damals ein höchst fahrlä
 ssiges Spiel mit der nuklearen Sicherheit der Menschen in der Region und a
 uch weit über die Ukraine hinaus. Die russische Atomwirtschaft bleibt ein
  erfolgreiches geopolitisches Machtinstrument Russlands. Hierzulande ist e
 s seit dem endgültigen Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft vor drei J
 ahren eher ruhig geworden. \n\nWas bleibt von Tschernobyl/ Tschornobyl? Wi
 r laden ein zu einer Diskussion über grüne Geschichte und die Sicherheit
  in Europa.\n\nMit:\n- Rebecca Harms\, Anti-Atomkraft-Aktivistin\, ehemali
 ge MdEP und Vorsitzende der Fraktion Die Grüne/ Europäische freie Allian
 z\n-  Tatiana Kasperski\, Politikwissenschaftlerin\, Södertörn Universit
 y\, Schweden\n- Olexi Pasyuk\, Geschäftsführer der ukrainischen Umweltor
 ganisation „Ecoaction“\, Ukraine\n- Carla Reemtsma\, Klimaaktivistin u
 nd Sprecherin von Fridays for Future Deutschland\n- Frank Uekötter\, Tech
 nik- und Umwelthistoriker\, Professor an der Ruhr Universität Bochum\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:„Tschernobyl" steht für weit mehr als nur 
 einen Reaktorunfall. Alles begann am 26. April 1986 mit Radioaktivität un
 d Tod\, der Einrichtung einer Sperrzone und der kurzfristigen Umsiedlung h
 underttausender Menschen in den Sowjetrepubliken Belarus und Ukraine. Das 
 Geschehen legte den Verfall des sowjetischen Systems schonungslos offen. \
 n\n2026 - vier Jahrzehnte später - ist der Jahrestag von Tschernobyl aktu
 eller denn je. Die Debatte über Risikotechnologien hat an Bedeutung noch 
 gewonnen. In seinem Krieg gegen die Ukraine beschießt Russland nicht nur 
 die Schutzhülle um den alten Unfallreaktor in Tschornobyl\, wie der namen
 gebende Ort hier korrekt aus dem Ukrainischen transkribiert werden soll\, 
 wenn von der Gegenwart die Rede ist. Russland besetzt Anlagen und beschäd
 igt mutwillig kritische Infrastrukturen rund um Reaktoren – wie damals e
 in höchst fahrlässiges Spiel mit der nuklearen Sicherheit der Menschen i
 n der Region und auch weit über die Ukraine hinaus. Die russische Atomwir
 tschaft bleibt ein erfolgreiches geopolitisches Machtinstrument Russlands.
  Hierzulande ist es seit dem endgültigen Ausstieg Deutschlands aus der At
 omkraft vor drei Jahren eher ruhig geworden. \n\nWas bleibt von Tschernoby
 l/ Tschornobyl? Wir laden ein zu einer Diskussion über grüne Geschichte 
 und die Sicherheit in Europa.\n\nMit:\n- Rebecca Harms\, Anti-Atomkraft-Ak
 tivistin\, ehemalige MdEP und Vorsitzende der Fraktion Die Grüne/ Europä
 ische freie Allianz\n-  Tatiana Kasperski\, Politikwissenschaftlerin\, Sö
 dertörn University\, Schweden\n- Olexi Pasyuk\, Geschäftsführer der ukr
 ainischen Umweltorganisation „Ecoaction“\, Ukraine\n- Carla Reemtsma\,
  Klimaaktivistin und Sprecherin von Fridays for Future Deutschland\n- Fran
 k Uekötter\, Technik- und Umwelthistoriker\, Professor an der Ruhr Univer
 sität Bochum\n
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 8\, 10117 Berlin
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