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Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen © Susanne Wunderlich, Heinz Sielmann Stiftung
Heinz Sielmann Stiftung

Vogelbeobachtung Sielmanns Natur-Erlebniszentrum Wanninchen

Eine Bergbaulandschaft im Wandel

In den sandigen Dünen, die der Tagebau zurückgelassen hat, haben sich in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen seltene Pflanzen wie Sandstrohblume, Silbergras und Mähnengerste angesiedelt. Kleine Lebewesen wie Sandohrwurm, Kreiselwespe und Blauflüglige Sandschrecke fühlen sich hier wohl.

 

Rund 270 Hektar der Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen sind wertvolle Moorflächen. Als natürliche CO2-Speicher sind sie äußerst wichtig für den Klimaschutz. Sie sind darüber hinaus Refugium für seltene Tiere wie Zweigestreifte Quelljungfer, Bergmolch und Kranich sowie besondere Pflanzen wie Glockenheide, Sonnentau und Gagelstrauch.

 

Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen

Das letzte Haus des Dorfes, das die Bagger stehen ließen, ist heute das Natur-Erlebniszentrum der Heinz Sielmann Stiftung. Ausstellungen zur Landschaft und ihren Tier- und Pflanzenarten, zu den "verschwundenen Orten" sowie zum Leben von Heinz Sielmann, Bienenlehrpfad, Findlingsgarten, Naturspielplatz und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm locken jedes Jahr große und kleine Besucher nach Wanninchen.

Schulklassen und Kitagruppen können in Wanninchen einen entdeckungsreichen Tag in der Natur verbringen. Auch an Kindergeburtstagen oder in den Ferien warten spannende Angebote auf kleine Spürnasen.

Vom Aussichtsturm am Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum können die Besucher in jedem Herbst das unvergessliche Zugvogel-Spektakel erleben. Auch eine barrierefreie Aussichtsplattform ermöglicht einen Rundum-Blick über den Schlabendorfer See und die faszinierende, sich ständig verändernde Bergbaufolgelandschaft in der Niederlausitz.