Junge Autor*innen über das »Glück heute«

 

Zum europaweiten »Tag der Stiftungen« haben drei junge Autor*innen im SALON DER AMERIKA-GEDENKBIBLIOTHEK eigene Texte vorgetragen und mit SAWSAN CHEBLI über das »Glück heute« diskutiert.

Lotti, Nina und Ayon haben in ihren Texte ausgelotet, was für sie und andere Glück bedeutet. Viele Menschen zweifeln heute, wie ein »glückliches Leben« gelingen kann, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Andere wiederum finden ihr persönliches Glück, wenn sie sich ehrenamtlich engagieren, etwa in Vereinen, Initiativen oder Stiftungen. Die drei jungen Autor*innen haben ihre ganz eigene Sicht vorgetragen – als Lesung und als Rap-Song. Das Publikum hat die Beiträge mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt.

Im Anschluss haben die Jugendlichen mit SAWSAN CHEBLI, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement im Land Berlin, und PIA LIEHR von Bundesverband Deutscher Stiftungen diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von SABINE MARX, die u.a. für KIKA arbeitet.

Neben persönlichen Dingen wurden zahlreiche politische Themen gestreift, die heute das Empfinden der Menschen stark berühren. Interessant war beim Vermessen des Themas, dass auch viel über Abgrenzungen gesprochen wurde, was Glück nicht ist oder nicht alleine ausmacht. Oder wie Nina es ausgedrückt hat: »Glück ist kein Polaroid.«

GLÜCK HEUTE? – Dieser Frage wird die 11. Berliner Stiftungswoche mit ihrem Schwerpunktthema im April 2020 nachgehen. Dazu werden in ganz Berlin zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Projektvorstellungen stattfinden.

Die Lesung und Diskussion zum Tag der Stiftungen war eine Kooperation der Berliner Stiftungswoche mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin / Amerika-Gedenkbibliothek, der Senatskanzlei Berlin, dem Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie mit dem Haus für Poesie.